Wie
hier zu lesen ist, verhalten sich die Velofahrer selten korrekt im
Strassenverkehr.
Gelterkinden (auch bekannt als soldi e bambini) geht hier mit gutem Beispiel voran. In der aktuellen ObZ finden wir die "Verhaltensregeln für Velofahrer im Kreisverkehr". Dort ist genau
beschrieben, wie ein Velofahrer korrekt die Kreisverkehrsanlage benutzt. Meine Rose der Woche geht somit an die Gemeinde Gelterkinden ;-).
Über den Kreisel wurde auf
diesen Seiten schon berichtet.
von Bettina Fischer
-
veröffentlicht in: Soldi e Bambini
1
-
empfehlen
Die Leserbriefseiten gehören bei uns zu den meist beachteten Seiten in den Zeitung. Ich gebe es zu, auch ich überfliege immer wieder diese Seiten und entdecke gute Beträge, Ideen und immer wieder
interessante Vorschläge.
Wie z.B. in der heutigen NZZ ein Leserbrief mit dem Titel "Das Ständemehr gehört abgeschafft". Die letzten eidgenössischen Wahlen haben es wieder einmal gezeigt, das Volk hat die Vorlage mit
54,5% angenommen. Dies wäre jedoch fast am Ständemehr gescheitert. Und der Schreibende hat Recht, wenn er davon spricht, dass dies keine direkte Demokratie ist, wenn z.B. ein Appenzeller
Stimmbürger über fünzigmal mehr Gewicht hat als ein Zürcher Stimmbürger. Deshalb möchte er das Ständemehr ganz abschaffen, weil zutiefst undemokratisch.
Das wäre durchaus eine Überlegung wert. Dafür könnte man eine Initiative lancieren, diese braucht, wie wir alle wissen 100'000 Unterschriften. Das gäbe dann eine Verfassungsänderung und somit
bräuchten wir wieder ein Ständemehr. An diesem würde die Vorlage wohl scheitern, weil dann genau diese "kleinen Stände" auf ihrem Recht beharren würden.
Manchmal wünschte ich mit, dass Leserbriefschreiber mehr zu sagen hätten in unserem Land. Der Leserbrief von Andreas Herren findet man auf S'22.
von Bettina Fischer
-
veröffentlicht in: Politik
1
-
empfehlen
Mittwoch, 23. september 2009
Gestern las ich als (noch in der alten) NZZ, dass diese heute mit einem neuen Kleid erscheint. Mit Worten wie "Flexiblere Blattarchitektur" - "Stärke in der Vertiefung" - "Hohen Ansprüchen
verpflichtet" versuchte Markus Spillmann uns das neue Design schmackhaft zu machen.
Neu soll das Blatt drei Bünde umfassen. Drei Bünde aufgeteilt in Politik, Wirtschaft und Feuilleton. Und wo bitte bleiben meine zwei Lieblingsbünde "Schweiz" und "Zürich"?? Okay, reg dich nicht
auf, dachte ich, erst mal schauen, wie das dann aussieht und sich nicht schon Vorfeld darüber ärgern. Ich bin ja nicht so wie alle andern. Schliesslich stehe ich Veränderungen grundsätzlich positiv
gegenüber. Dachte ich noch gestern.
Heute am Frühstückstisch bei Müsli und Latte liegt das neue Blatt also vor mir. Ich suche "Schweiz" und "Zürich"...... "Schweiz" gefunden auf S'13, irgendwo im ersten Bund und "Zürich" gefunden auf
S'21 ebenfalls immer noch im ersten Bund. Von Lesefreundlichkeit keine Spur, auch können nicht mehr einfach die Bunde untereinander ausgetauscht werden oder z.B. der Hinweis unter Kollegen "hast du
gelesen im Zürich-Bund der NZZ?". Und zu guter Letzt wird dann auch noch der Sportteil irgendwo zuhinterst in den Wirtschaftsbund gequetscht.
Eben habe ich das neue Abo verlängert. Ob sich das wirklich gelohnt hat? NEIN - gebt mir die alte NZZ zurück!!
von Bettina Fischer
-
veröffentlicht in: Gesellschaft
0
-
empfehlen
Freitag, 18. september 2009
Nun hat auch soldi-e-bambini seinen Kreisel. Lange mussten wir darauf warten und jetzt dürfen auch wir ganz stolz Kreisel fahren. Einmal davon abgesehen, dass alle der Meinung sind auch unser
Dorfbrunnen sei ein Kreisel. Liebe Auto-Töff-und-Velofahrer - er ist es nicht! Dort herrscht Rechtsvortritt!!
Monatelang mussten wir an unserer grössten Kreuzung Verkehrsbehinderungen und lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Doch nun hat das bald ein Ende. Viel zu diskutieren gab es darüber auch immer an den
Gemeindeversammlung (was sich vermutlich in Zukunft nicht ändern wird....).
Wir freuen uns über den neuen Kreisel und danken dem
Kanton für die Umsetzung!
Hier ein
Link mit Bildern und einem Film über den Bau.
von Bettina Fischer
-
veröffentlicht in: Soldi e Bambini
0
-
empfehlen
Mittwoch, 16. september 2009
Ich freue mich sehr über die Wahl von Didier Burkhalter. Er war mein Wunschkandidat und bringt für mich den richtigen Rucksack und den nötigen Respekt für dieses Amt mit. Zudem kommt seine Frau aus
Österreich, was ihn mir noch sympathischer macht, stammt auch meine Mutter aus dem Nachbarnland! Wünsche ihm viel Freude im neuen Amt!
Die beiden Kandidaten Lüscher und Schwaller haben sich beide als gute Verlierer gezeigt und dem Gewinner gratuliert. Ihnen gilt meine Hochachtung. Bei Wahlen gibt es immer Verlierer und
Enttäuschte, doch gibt es offenbar auch Parlamentarier, resp. Parlamentarierinnen, die vor den TV-Kameras leider zuerst sprechen bevor sie denken. Hier ein entsprechendes Beispiel, welches ich
nicht weiter kommentieren möchte:
Weniger gelassen reagierte seine Parteikollegin (von SR Schwaller) und Nationalrätin Barbara Schmid-Federer. «Die SVP hat bei dieser Wahl demonstriert, wie man ein «Päckli» schnürt»,
ärgerte sie sich. Auf die Frage, was sie von Burkhalter als Bundesrat erwarte, antwortete sie: «Es gab ja keine Hearings mit Didier Burkhalter. Ich kann zu ihm nichts sagen, hörte aber von Leuten
der Grünen und der SP, er wirke sehr farblos.» (Quelle ZO online)
von Bettina Fischer
-
veröffentlicht in: Politik
2
-
empfehlen
Neueste Kommentare